Eine Pflanze von der Fensterbank kennt weder Wind noch starke Mittagssonne. Beim Abhärten gewöhnst du sie schrittweise an ihren späteren Standort. Das ist besonders wichtig vor der Pflanzung im Freiland oder auf einem offenen Balkon.
Mit kurzen Aufenthalten beginnen
Wähle einen milden, geschützten Tag. Stelle die Töpfe zunächst für kurze Zeit ins Freie, bevorzugt ohne pralle Mittagssonne. Verlängere die Zeit an den folgenden Tagen. Prüfe die Erde: Kleine Töpfe trocknen im Wind schneller aus. Bei kalten Nächten kommen die Pflanzen wieder hinein.
Auf die Blätter achten
Helle oder geschädigte Blattstellen nach abruptem Sonnenwechsel können auf zu viel direkte Einstrahlung hinweisen. Das bedeutet nicht automatisch eine Krankheit. Stelle die Pflanzen vorübergehend geschützter und steigere die Sonnenzeit langsamer. Beurteile die örtliche Prognose jeden Tag neu.
Frost ist die Grenze
Abhärten macht Tomaten nicht frostfest. Warte mit dem endgültigen Auspflanzen, bis die Bedingungen am konkreten Standort passen. ARCHE NOAH weist darauf hin, dass der traditionelle Zeitraum der Eisheiligen keine verlässliche Garantie für die tatsächliche Wetterlage ist. Mehr zum Auspflanzen.
Quellen: www.arche-noah.at